Medizinwissen und Patientendaten, auf die alle Kliniken bei Bedarf zugreifen können. Klinikübergreifende Telekonsile zu Therapieplanung – und der Patient bleibt in „seiner“ Klinik. Das soll in NRW Realität werden. Das Projekt erntet viel Lob, weckt aber auch Bedenken.

Ein 67-jähriger Patient mit einer Lungenentzündung kommt wegen einer Verschlechterung seines Gesundheitszustands mit unklarer Symptomatik auf die Intensivstation. Die Ärzte finden keine Ursache für die Symptome, die Arzneimittel schlagen nicht an. Deshalb vereinbaren sie mit erfahrenen Infektiologen aus einem weit entfernten Universitätsklinikum ein Telekonsil. Ihm folgt eine elektronische Visite im Patientenzimmer, denn die Experten vermuten eine Sepsis. Sie greifen auf die elektronische Patientenakte zu und erhalten seine Vitalwerte. Die Verdachtsdiagnose bestätigt sich, die Ärzte leiten eine leitliniengerechte Behandlung ein.

von Ilse Schlingensiepen, Ärtze Zeitung

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